Canon EOS 1100D Test

Canon EOS 1100D

Canon EOS 1100D im Test – Spiegelreflexkamera mit 2,7-Zoll-Display, CMOS-Sensor (12 Megapixel), HD-ready, Live-View & HDMI-mini-Ausgang.

Inhaltsverzeichnis

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Canon EOS 1100DCanon EOS 1100D SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, HD-Ready, Live-View) Kit II inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II schwarz

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Testberichte

Erster Test zum Canon EOS 1100D Haken

Einfache Bedienung, beste Qualität!

Hier nun ein Testbericht von einem Anwender, der Canon seit vielen Jahren als Profianwender (Medienagentur) kennt, lieben und schätzen gelernt hat. Nicht nur die hervorragende Qualität, sondern auch und vor allem den exzellent schnellen Service, falls wirklich mal ein Body- oder Objektivdefekt vorliegen sollte. Dieses geschah bisher allerdings niemals durch Canon verschuldet, sondern war immer Anwenderschuld (Sturz, starker Anprall usw.).

Nun detailliert zur Canon EOS 1100D, von der hier seit kurzer Zeit einige im Einsatz sind. Im Einsatz eben für die kleinen alltäglichen Aufnahmen, bei denen die sogenannte großen Geschütze nicht gebraucht werden. Beispielsweise Personen- oder Gruppenfotos oder eben einfache Alltagssituationen, bei denen das Objekt nah vor Augen ist.

Auch wenn die 1100D als Einsteigermodell eingestuft wird, so ist sie in Wahrheit deutlich mehr! Ja, sie genügt in vielen Bereichen eben sogar professionellen Ansprüchen. Das resultiert einfach daraus, dass Canon ihr vieles mitgegebenen hat, was sonst eigentlich nur im Profibereich vorzufinden ist.

Bereits mit der vollautomatischen Funktion arbeitet sie einfach perfekt. Imponierend vor allem ihre enorm schnelle Einsatzzeit: kaum eingeschaltet ist sie parat. Besser geht es nicht! Genau wie die Zusammensetzung der einzelnen technischen Komponenten, die sogenannte Rezeptur für gute Fotos: Sie wählt alle nötigen Einstellungen in Rekordzeit, wahrlich beeindruckend! Auch an den Ergebnissen gibt es absolut nichts zu meckern. Das gilt für die Einzelbildaufnahme genauso, wie für die Reihenaufnahme.

Ich selbst habe sie erst gestern vor eine verdammt schwierige Aufgabe gestellt: Sie sollte mir Bilder von aus einer defekten Dachrinne kommenden Wassertropfen liefern. Natürlich bekam sie ein Stativ als Hilfe (völlig normal), doch was ich später auf dem PC-Monitor zu sehen bekam, hat mich fast aus dem Bürostuhl gehauen! Und das von einem “Einsteigermodell” zu einem wahrlich günstigen Preis!

Die Canon EOS 1100D macht einfach faszinierend gute Aufnahmen und das ist das Salz in der Suppe einer Kamera, eben das worauf es ankommt. Und auf nichts anderes. Diese Kamera kann jeder in die Hand nehmen, durchgucken, scharf stellen, abschießen und hat sein Foto, was er haben will! Passt – Kurz: Was will man mehr?

Hinzugesellen sich die weiteren mannigfaltigen manuellen Funktionen, die Canon der 1100D spendiert hat. Der Länge wegen gehe ich jetzt hier nicht auf alle einzeln ein, aber zusammengefasst kann ich sagen: Der persönlichen Kreativität eines jeden Benutzers sind keine Grenzen gesetzt! Sie macht einfach Spaß und gibt einem das verdammt gute Gefühl: Welche Aufgabe ihr auch immer gestellt wird, sie meistert sie!

Mich persönlich als Brillenträger hat z.B. auch die Dioptrineinstellung direkt am Okular beeindruckt. Das bei einer Kamera für den Preis! Einmal passend eingestellt und das lästige Brille auf- und absetzen hat ein Ende. Toll! Auch etwas, was ich sonst nur aus dem Profilager kenne. Alles im Sucherfeld ist deutlich und klar lesbar, gerade wichtig bei manueller Benutzung.

Sehr gut ist auch das Display gelungen: Größe reicht völlig, absolut scharfe (Tiefen)-Darstellung, Daten gut lesbar, das Plus- oder Negativzoomen geht fix und problemlos. Damit tun sich andere Hersteller in dieser Preisklasse sehr, sehr schwer!

Canon EOS 1100DEin großes Manko ist in dieser Preisklasse oft die Akkustandzeit. Da beeindruckt die Canon EOS 1100D schon wieder: Der macht (ohne Blitz) sage und schreibe 1100 bis 1200 Fotos mit! Wahnsinn! Mit Blitz natürlich weniger, aber auch dann sind locker um die 700 bis 800 möglich. Ist er dann tatsächlich mal leer, ist er in nicht einmal knapp zwei Stunden wieder proppevoll. Und merke: Der Profi lädt vorher! Zwischendurch laden ist Dank modernster Lithium-Polymertechnik sowieso seit langem unproblematisch, da diese kleinen Kraftwerke das früher gehasste “Akkugedächtnis” nicht mehr kennen.

Die Bildqualität ist exzellent, selbst bis an die Ränder und in die Ecken des Fotos hinein. Somit ist die derzeitige Softwareversion völlig ausreichend. Freaks von allerneuester Software können ihre 1100D bei Canon registrieren. Der Service meldet sich per E-Mail, sobald eine neue Version vorliegt. Gab es sonst auch nur im Profibereich.

Die gelieferte Grundausstattung mit dem 18/55er-Objektiv und dem eingebauten Blitz reicht für den Normalanwender völlig. Auch hier beeindruckt die Spiegelreflexkamera erneut, denn mit welcher Geschwindigkeit sie die passende (!)Leitzahl für den Blitz berechnet, haut einen nahezu um!

Wem das auf Dauer nicht reicht (und Vorsicht: Die 1100D hat Suchtpotenzial in sich!), der kann auf das wahrlich große Objektivangebot zurückgreifen. In Sachen Zusatzblitz kann ich persönlich das Speedlite 580 EX (am besten mit Diffusor) empfehlen, denn das mag sie besonders gern. Aber: Das ist natürlich auch eine Finanzfrage eines jeden Einzelnen und kommt auch auf die Ansprüche an. Auch mit kleineren Speedys wird sie gut klar kommen.

Noch ein Wort zur ebenfalls sonst nur im Profibereich anzutreffenden WLAN-Fähigkeit per WiFi über Eye-Fi-Speicherkarten: funktioniert ebenfalls völlig unproblematisch. Vor allem gut: Der kompromisslos einsetzende Stromsparmodus bei aktiviertem WLAN! Schont den Akku enorm und steht sofort wieder zur Verfügung, sobald man den Auslöser sachte antippt. Dieses Thema wird aber die meisten Anwender wenig interessieren. Diesen sei eine “normale” SDHC-Speicherkarte empfohlen. Hier jedoch wichtig: Wer die Filmfunktion viel nutzen möchte, sollte sich schon eine 32GB-Karte gönnen und dabei auf die “Kartenklasse 10″ achten! Dann liefert die Canon EOS 1100D auch in diesem Bereich tolle Filme, die Dank des HDMI-Ausgangs direkt zum TV geliefert werden können. Und auch wichtig: Die Speicherkapazität der Karte nach obenhin kennt keine (!) Grenze: Die Kamera kommt mit allem klar!

Fazit

Ich persönlich benenne die 1100D für den Normalanwender als völlig ausreichendes Modell mit professionellen Zutaten. Sie ist absolut einfach zu bedienen, was für viele entscheidend sein dürfte. Nicht erst lange fummeln, machen und tun, sondern durchgucken, scharf stellen, abdrücken und fertig, das alles mit dem Resultat von überragender Bildqualität. Hinzu kommen die vielen sonstigen Anwendungsmöglichkeiten, die sicher irgendwann mal zum Ausprobieren reizen werden. Warum nicht? Das Gerät lässt gern mit sich “spielen” und meistert das voll gut. Hinzu kommt: Das dieses Modell gegenüber dem Fachhandel via Amazon um einiges günstiger ist, sollte auch entscheidend sein. Den Preis kann sogar der “Ich-bin-doch-nicht-blöd-Laden” nicht bieten.

Noch dieses: Die gedruckte Kurzanleitung zur “Ruck-Zuck-Inbetriebnahme” reicht aus, alles weitere findet sich auf der mitgelieferten sehr ausführlichen (!) DVD. Wer dann noch Fragen hat: Der Canon-Support in Frankfurt/Main ist per normaler Festnetznummer erreichbar. Dann liegt noch eine CD bei, auf der sich exzellente Programme zur Bildbearbeitung usw. finden, die sonst richtig Geld kosten!

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Gesamturteil: SternSternSternSternStern

Zweiter Test zum Canon EOS 1100D Haken

Hohes Niveau für wenig Geld

Ich bin seit über zehn Jahren ambitionierter Hobbyphotograph, habe mich allerdings mit der Theorie erst sehr spät auseinandergesetzt. Als Kind und Jugendlicher habe ich einfach drauf losgeknipst und mir dann meine erste digitale Ricoh Caplio G3 im Jahre 2003 gekauft. Es folgten diverse Modelle, die beiden letzten waren die Casio Exilim 450z sowie die Praktica luxmedia 14-z51. Beide habe ich verliehen, war sechs Monate ohne Kamera und begnügte mich schließlich mit einer 5-Megapixel-Smartphonecam. Als Konsequenz musste jetzt eine Spiegelreflex her.

Meine Kriterien waren: sehr gute Bilder, manuelle Einstellmöglichkeiten, niedriger Preis. Ich stieß auf die Canon EOS 1100D, welche meinen Anforderungen zumindest auf dem Papier genügen sollte. Die durch die Bank weg guten und sehr guten Testergebnisse sowie Userbewertungen bestätigten sie im Punkto Bild, der Preis war sensationell und die manuellen Einstellmöglichkeiten? Ich habe vor dem Kauf das kostenlose Handbuch gelesen!

Handhabung: Das Gehäuse ist solide verarbeitet und keinesfalls billig. Am Griff und im hinteren Teil ist es gummiert. Ich habe zwar große Hände, kann aber ohne Mühe einhändig Fotos schießen.

Nach über 850 Fotos in knapp zwei Wochen vor allem unter schlechten Bedingungen (Winterzeit, nicht viel Licht, Museum, Palmengarten, Kaufhäusern, Panorama mit diesigem Himmel, schlechter Sichtweite), mein Kommentar zu der Technik: Die Bilder kommen denen des menschlichen Auges sehr nahe. Sie wirken natürlich und scharf. Der dreifach optische Zoom genügt im Alltag. Der Autofokus arbeitet präzise, schnell und leise. Für Makroaufnahmen ist die Kamera bei genügend Licht gut geeignet, 25 Zentimeter Abstand halten und hineinzoomen. Die 12 Megapixel kommen auf dem großen Chip besonders gut zur Geltung: beste Qualität und vor allem rauscharm.

Canon EOS 1100DIch habe die Canon EOS 1100D mit meiner 14-Megapixel-Praktica verglichen. Kein Vergleich. Die Praktika rauscht (selbst bei ISO 100 und einem Panoramabild) gegenüber der Canon ohne Ende. Details sind verschwommen, wo die Canon-Kamera noch scharfe Konturen aufweist.

Zu den manuellen Einstellmöglichkeiten: Es ist mir sowohl gelungen den Mond zu fotografieren als auch eine beleuchtete Burg bei Nacht aus der geschätzten Entfernung von einem Kilometer gut belichtet vor die Linse zu kriegen. Letztere ist gestochen scharf geworden, beim Mond waren die Konturen auf seiner Oberfläche klar erkennbar, doch da stieß der 3-fach-Zoom an seine Grenzen.

Der Palmengarten in Frankfurt war schlecht ausgeleuchtet, der interne Blitz brachte da nicht viel. Ich empfehle für alle, die es brauchen, einen externen Blitz. Zu Hause macht der integrierte Blitz dagegen eine gute Figur, bei völliger Dunkelheit leuchtet er bis zu 5 Metern.

Mit dem Akku kann man bei ausgewogener Fotografie mindestens 500 Fotos schießen. Wer das Display abschaltet, kann sogar auf über 700 Fotos kommen.

Die Speicherkarte sollte schnell sein, da die RAW-Dateien ca. 15 bis 20 Megabyte groß sind, die JPEGs dagegen 3 bis 8 (bei größter Auflösung).

Fazit

Alles in allem bin ich mit der Canon EOS 1100D hoch zufrieden. Der Frühling steht vor der Tür!

Gesamturteil: SternSternSternSternStern

Auch lesenswert: Test zum Canon EOS 700D

Dritter Test zum Canon EOS 1100D Haken

Keine Probleme – tolle Kamera!

Ich habe die Canon EOS 1100D bestellt, da ich eine Spiegelrefelxkamera gesucht habe, die nicht zu teuer ist, aber trotzdem gute Bilder macht und filmen kann. Einen Tag vor dem voraussichtlichen Liefertermin kam das Paket schon an und ich habe gleich angefangen. In der Packung hat nichts gefehlt. Bevor ich zu fotografieren beginnen konnte, musste der Akku aber noch voll aufgeladen werden, was aber nicht länger als zwei Stunden dauerte. Ich hatte bereits eine SD-Karte von meiner alten Digitalkamera und diese habe ich verwendet.

Ich bin dann in den Garten und habe viele Blumen fotografiert – hierbei habe ich auch gleich noch manuell fokussieren geübt. Das Handbuch zu lesen ist für den ersten Gebrauch nicht unbedingt wichtig, später sollte man es aber doch tun. :-) Die Funktionen sind auf der Kamera gut erklärt und alles was man eben für die ersten Probefotos wissen muss, ist auf dem Gerät erklärt.

Canon EOS 1100DDanach habe ich einige Testvideos gemacht, die auf den ersten und zweiten Blick auf der Canon EOS 1100D und Windows Movie Maker echt wundervoll ausgesehen haben. Als ich aber versuchte das Video auf YouTube zu laden, flimmerte es nur und es war grauenvolle Qualität. Den Grund dafür habe ich drei Tage später rausgefunden: Um HD-Videos zu filmen, braucht man eine SD-Karte mit Class 6 oder höher. Meine alte SD-Karte hatte Class 2. Tja.

Wer also schon eine Speicherkarte zu Hause hat, sollte mal draufschauen und wenn da ein kleiner, eingekreister 6er oder eine höhere Zahl ist, dann passt das für HD-Videos. Sollte die Zahl kleiner als 6 sein, dann muss man sich zum Filmen eine andere Karte kaufen.

Ich habe hier des Öfteren gelesen, dass die Spiegelreflexkamera keine ordentlich Gummierung hat. Ich finde, sie liegt gut in der Hand und der Griff ist ausreichend Gummiert. Kein Problem also. Mir ist die Kamera noch nicht aus der Hand gerutscht und ich glaube auch nicht, dass mir das mal passieren wird. :-)

Die Kamera wirkt durch das Plastikgehäuse auf keinen Fall “billig”. Mir gefällt das Design sehr gut und ich habe auch an der Verarbeitung nichts auszusetzen.

Fazit

Die Canon EOS 1100D bekommt von mir fünf Sterne, da ich bis auf mein Missgeschick mit der SD-Karte keine Probleme habe und sie mir rundum gefällt.

Gesamturteil: SternSternSternSternStern

Video

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Testergebnis

  • Design / Haptik9
  • Verarbeitung9
  • Bildqualität10
  • Videoqualität9
  • Funktionalitäten / Software9.5
Gesamturteil von FourTech9.3

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