Motorola RAZR i Test

Motorola RAZR i

Motorola RAZR i im Test – Smartphone mit 4,3-Zoll-Touchscreen, 2GHz-Prozessor, 8-Megapixel-Kamera, 8GB (interner Speicher) & Android OS.

Inhaltsverzeichnis

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Motorola RAZR iMotorola RAZR i Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, 8GB Speicher, micro-USB, Android Jelly Bean) schwarz

Preis ab: EUR 114,99

Testberichte

Erster Test zum Motorola RAZR i Haken

RAZR i vs. iPhone 4S

Material und Verarbeitung

Klar, das iPhone wirkt edel. Aber auch empfindlich. Etwas kantig und dick kommt es daher. Die Verarbeitung ist makellos. Viele kleiden es ein in eine Hülle oder ein „Case“. Zur Sicherheit. Auch mal zur „Individualisierung“. Sogar mit Strass.

Das Motorola RAZR i an sich ist eigentlich schon individuell und betört durch das „etwas andere Aussehen“: Aluminium mit Kevlar. Nett. Griffig ist es allemal. Irgendwie traut man ihm zu, auch mal runterzuplumpsen. Ist es bislang noch nicht. Wahrscheinlich fällt es wie ein Toast immer auf die Marmelade, also aufs Display. Wir werden sehen.

Die Gehäuseknöpfe des iPhone überzeugen durch ihren scharfen Druckpunkt etwas mehr, den Schieberegler für lautlos kann man schon mal versehentlich auslösen. Das RAZR i hat alle Schalter an der Seite, aber man gewöhnt sich dran. Es gibt einen Kameraauslöser, der praktisch ist. Damit kann man jederzeit die Kamera aktivieren. Leider liegt er genau da, wo mein „Universalhandyautohalter“ das Gerät umklammert. Also darf er nur zart zupacken, dann geht es. Beim Klammern mit seitliche eingestecktem Ladekabel wird es eng.

Sync mit dem eigenen Universum

Klar, wenn man sich drauf einlässt und iTunes mag: Das iPhone schmiegt sich ziemlich leicht ein. Quasi von selbst synchronisiert es sich mit Musik, Kalender, E-Mail usw. Kann das Motorola RAZR i aber auch. Das Einrichten der E-Mails funktioniert simpel, der GoogleCal sowieso. Eine Sync der Playlists ist sogar mit iTunes möglich, drahtlos mit Airsync. Ich staune. Android kann alles, erfordert aber mehr „Bastelei“. Dropbox synchronisiert Daten und Fotos, einfach klasse.

Benachrichtigungs-LED

Motorola RAZR iFinde ich beim RAZR i einfach schick: Rot bei SMS oder verpasster Anruf, Grün bei WhatsApp usw. LightFlow macht es möglich. Beim iPhone Fehlanzeige. Man kann den LED-Blitz als Benachrichtigung nutzen, ein Witz oder?

Arbeitstempo und Prozessor

Wofür steht das „S“ beim iPhone ? Intel zeigt wie es geht. Tut mir leid, Apple, aber das RAZR i lässt Dich locker stehen. Chrome ist rasend fix.

Kamera

Ok. Apple gewinnt. Punkt. Aber bei gutem Licht (und nur dann) kommt das Motorola-Smartphone schon nahe ran.

Display

Geschmackssache klar. Fakt ist: Das Display des RAZR i ist größer. Fotos und vor allem Videos sind einfach großartig. Die Farben sind AMOLED-knallig. Eben Geschmacksache.

Speicher

Mein Smartphone hat nun eine 32GB-icroSD. Da passen Fotos, Musik usw. drauf. Achtung: Apps kann man – zumindest nicht einfach so, vielleicht nach dem berühmten „Rooting“ – auslagern. Beim iPhone gibt es das nicht. Man kann aber natürlich ein 64GB-iPhone kaufen. Wenn man möchte. Oder beinahe dreimal Motorola RAZR i für den Preis.

Telefon

Das Motorola-Smartphone ist ein Telefon. Man versteht mich gut, ich verstehe alle gut. Ich habe eigentlich immer „Netz“ (T-Mobile). Besser als beim iPhone.

Betriebssystem

iOS vs Android ist eine Debatte von religiösem Ausmaß. Ich mag Widgets. Ich finde es praktisch, beim Einschalten des Gerätes meine Termine zu sehen. Ich mag Motorolas smarte Actions. Ich finde iOS langweilig. Android ist spannend. Amen.

Akku

Fest installiert oder austauschbar. Ich verstehe diese Diskussion nicht. In vielen Jahren iPhone habe ich noch nie drüber nachgedacht. Beim Motorola RAZR i also auch nicht. Zudem hält der bei mäßiger Nutzung drei Tage. Das ist schon eindrucksvoll.

Musikplayer

Wir reden hier von einem „MP3“-Player. Wenn ich also im Bus sitze oder in der Bahn, kann ich Musik hören. Das geht mit beiden sehr gut. Wenn ich Musik genießen möchte, geht das auch mit beiden sehr gut. Wenn ich Musik sezieren möchte, brauche ich eine HiFi-Anlage.

Sprachsteuerung

Man kann Siri nach dem Sinn des Lebens fragen. Man kann aber auch mal im Auto eine SMS diktieren. Womit wir wieder bei dem Sinn wären, diesmal aber dem “Siri-Sinn”. Man kann Siri auch bitten, mal die Ehefrau anzurufen ohne die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Ehrlich, dich vermisse ich wirklich am RAZR i. Die Sprachsteuerung am Motorola-Gerät ist eher ein Witz. Zumindest, wenn man mal Siri als Freundin hatte.

Geld

Es gibt Menschen, die Smartphones kaufen. Ein iPhone ist wirklich teuer, ein RAZR ist preiswert.

Um es auf den Punkt zu bringen: Apple kann eigentlich alles, was man braucht. Wenn man es wirklich braucht. Es ist einfach, dem iPhone beizubringen, was man braucht. Einfacher als beim RAZR. Das Motorola-Smartphone kann auch alles, was man braucht. Man muss etwas tüfteln, dann kann es alles wirklich gut. Aber eben nicht ganz so einfach. Mir macht das RAZR i mehr Spaß. Und nicht vergessen, wir reden von zwei Smartphones. Also mal schön auf dem Boden bleiben.

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Gesamturteil: SternSternSternSternStern

Zweiter Test zum Motorola RAZR i Haken

Das starke Schwarze

Äußeren Werte

Motorola RAZR iObwohl mir der Verkäufer in einem Elektronikmarkt das Gerät zugunsten eines Samsung Galaxy S3 ausreden wollte: Ich bin schlichtweg begeistert vom neuen Motorola RAZR i. Es ist genau die Art von Smartphone, wie ich sie mir gewünscht habe: handlich, gut verarbeitet, ausdauernd und chic. Dabei ist das RAZR i nicht schrill auffällig, sondern gefällt erst mit dem Moment so richtig, in dem man es in die Hand nimmt. Es fühlt sich hochwertig und sehr gut verarbeitet an, ist dabei allerdings äußerst schlank und wirkt auch beim Telefonieren am Ohr nicht überdimensioniert wie manch größeres Smartphone. Vorher hatte ich ein Samsung Galaxy S und in puncto Verarbeitung und Haptik liegen zwischen beiden Welten. So weit also die “äußeren Werte”.

Inneren Werte

Die “inneren Werte” können meines Erachtens auch sehr überzeugen. In den Tests in Fachzeitschriften oder im Internet werden immer wieder Stärken und Schwächen der Ausstattung benannt. Das kann ja jeder selber nachlesen. Die gute Rezensionen bei Amazon sind ja ein positiver Hinweis. Egal, für mich jedenfalls ist es wichtig, dass es bei der von mir gewünschten Verwendung flüssig läuft, Telefon- und Datenverbindung reibungslos funktionieren, die Oberfläche sinnvolle Funktionen nicht verbirgt und ich beispielsweise neben dem Internet das Smartphone auch für den Schnappschuss, das Hören von Musik und zum Lesen von Büchern (Kindle-App) nutzen kann. E-Mail und Facebook sind ja heute sowieso eine Selbstverständlichkeit. Bei all dem merke ich bis jetzt keine Ruckler oder andere negative Auffälligkeiten, wobei mir letztlich egal ist, wie der Prozessor heißt, der das bewerkstelligt.

Fazit

Kurzum: ich bin mit dem Motorola RAZR i rundum zufrieden und würde es jedem weiterempfehlen, dessen Hauptaugenmerk sich nicht auf die größte Größe und jeweils beste Ausstattung richtet, der aber mit einer soliden funktionstüchtigen Hardware leben kann.

Gesamturteil: SternSternSternSternStern

Dritter Test zum Motorola RAZR i Haken

Perfektes Smartphone für mich

Es gibt ja Smartphones wie Sand im Meer und bis man sich ein ausgesucht hat, dauert es oft ein Weilchen. Ich hatte schon viele Handy/Smartphones und bin eigentlich auch keiner, der immer das Neuste haben muss. Ich hatte mir das Galaxy S3 in Auge gefasst, aber mich stört einfach die Größe. Ein Smartphone soll für mich auch “smart” sein. Wenn man sich da mal das Galaxy Note 2 anschaut, wer will denn mit so einem riesen Teil telefonieren? Ok, mit einem Headset, aber da kann man doch gleich mit einem Tablet telefonieren. Für mich sind Geräte bis 4,3 Zoll noch brauchbar, für alles andere habe ich mein 7-Zoll-Tablet. Jedenfalls gab es da auch noch das Nokia, was interessant aussah. Ich habe mir viele Testberichte und Videos durchgelesen und bin irgendwie am Motorola RAZR i hängen geblieben. Interessant für mich war der verbaute Intel-Atom-Prozessor, der ja eigentlich eine Ausnahme war bisher. Gehen wir ein wenig näher an die Details des Gerätes.

Optik & Verarbeitung

Ich habe mir das Gerät im Laden angeschaut und war optisch doch überrascht, das es sich ein wenig von den anderen Designs abgehoben hat. Mir gefällt besonders die Rückseite mit dem Kevlar. Auch robust kommt es mir vor, vor allem mit dem verbauten Gorilla Glas, habe ich weniger Angst, wenn es mir mal runterfallen sollte. Manche gehen ja übervorsichtig mit den Geräten um, gerade wenn die 600 Euro und mehr kosten, aber für mich ist es ein Gebrauchsgegenstand und spätestens in zwei Jahren hat oder will man sowieso wieder ein neues Gerät. Ich habe natürlich noch nicht ausprobiert wie kratzfest das Glas ist, aber ich werde mir die Schutzfolie sparen und dem Hersteller mal vertrauen. Durch das Display, das fast keine Ränder hat, wirkt es auch größer als 4,3 Zoll. Das Flugzeugaluminium wirkt sehr robust und dadurch wiegt das Gerät nicht so viel, wie man denkt. Es soll auch wasserabseisend sein durch eine spezielle Beschichtung am und im Gerät, was zwar praktisch ist, denke ich mir, aber Baden würde ich mit dem Motorola RAZR i jetzt nicht unbedingt.

Display

Das Super-AMOLED-Advanced-qHD-Display hat zwar “nur” eine Auflösung von 540 x 960 Pixeln, aber mir sind bisher keine Unschärfen aufgefallen. Klar, mehr Auslösung ist immer besser, aber man muss sich immer vorher Fragen, ob man es wirklich braucht. Die Farben wirken kräftig und das Display ist von fast allen Blickwinkeln perfekt anzuschauen. Es gibt Leute, die sagen, man könnte die Pixel sehen und ganz ehrlich finde ich das mehr als schwachsinnig. Man kann die sehen, ja, aber da muss man schon so nah ran, dass eine Bedienung keinen Sinn mehr machen würde, oder Leute, die mehr als Weitsichtig sind. Bilder oder Videos laufen perfekt ab und man sieht es kaum, dass das Display keine HD-Auflösung hat. Ich würde sagen, für 4,2 Zoll reicht die Auflösung vollkommen.

Prozessor

Motorola RAZR iVerbaut ist ein Intel Atom mit 2GHz-HyperThreading. Das heißt, es gibt einen realen Kern und einen virtuellen. Sprich, der CPU kann, obwohl er nur einen Kern hat, zwei Aufgaben gleichzeitig erledigen, eben wie ein Dual-Core. Das ungewöhnliche ist, dass es ein x86-Prozessor ist, der normalerweise keine Sachen verarbeiten kann, die für ARM-CPUs ausgelegt sind. Ich finde, Intel hat da sehr gute Arbeit geleistet, denn wenn man das Gerät nutzt, würde man nie auf die Idee kommen, dass der Prozessor dafür normalerweise nicht ausgelegt ist. Alles läuft sehr flüssig ab und das Gerücht, dass einige Apps nicht laufen, kann ich nicht bestätigen. Ich habe um die 20 Apps getestet und bisher lief alles. Es gibt ein paar Apps, die nicht kompatibel sind, aber das wird auch noch behoben werden.

Akku

Vom Akku bin ich sehr begeistert. Bei wenig Nutzung mit ca. zwei bis drei Stunden Displayzeit, komme ich teilweise drei Tage hin. Wenn ich viel mache mit Apps und Games und Internet, bin ich bei acht bis neun Stunden. Durchschnittlich komme ich aber zwischen eins bis zwei Tage aus mit einer Akkuladung. Das hat mich wirklich überzeugt, denn bei gleicher Nutzung, wenn man viel macht, kommt man z.B mit dem S3 ca. sechs Stunden hin. Die Bekannte von mir muss es jeden Tag an den Strom hängen. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass der Akku des Motorola RAZR i fest verbaut ist, aber das ist ja mittlerweile bei vielen Geräten so.

Android

Ausgangsversion ist Ice Cream Sandwich in der Version 4.0.4. Ich habe vor einer Woche dann das Update auf Jelly Bean 4.1.2 bekommen. Viele sagen, dass es Probleme gibt nach dem Update, die ich bei mir nicht bestätigen kann. Bisher läuft alles so wie es soll. Falls es Probleme geben sollte, werde ich diese dann melden.

Kamera

Zur Kamera brauche ich nicht viel sagen, denn die acht Megapixel reichen mir vollkommen aus. Viele sagen, die Qualität wäre zu schlecht, aber für den Schnappschuss zwischendurch sollte die Kamera reichen. Die HDR-Aufnahmen sehen einen Tick besser aus, als die ohne und die HD-Videos können sich auch sehen lassen. Außerdem, wenn ich vor habe, schöne Bilder zu machen, dann nehme ich meine 10-Megapixel-Digitalkamera.

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit dem Motorola RAZR i und denke für Durchschnittsser ist es vollkommen ok. Technikfreaks sollten dann eher immer zum neusten Galaxy-Modell greifen oder anderen Hersteller.

Gesamturteil: SternSternSternSternStern

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Testergebnis

  • Design / Haptik9
  • Verarbeitung9.5
  • Display / Touchscreen8.5
  • Leistung / Prozessor8.5
  • Funktionalitäten / Software8
Gesamturteil von FourTech8.7

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