Nikon D800: Das bisherige Kamera-Highlight des Jahres 2012

Fotografie ist ein wirklich schönes Hobby, bei dem man zudem noch wunderbar entspannen kann. Die meisten Personen üben es aus, um zum Beispiel schöne Erinnerungen aus dem Urlaub oder von wichtigen Ereignissen für immer auf einem Bild zu fixieren. Wie alle Märkte staffelt sich auch der Kamera-Markt in Modelle für den Einsteiger, den Amateur und den Profi. Die Nikon D800 (Amazon-Link), die erst seit kurzem im Handel erhältlich ist, lässt sich zweifelsohne der Profi-Schiene zuordnen.
Ihr Vorgänger, die Nikon D700 (Amazon-Link), war bereits Mitte 2008 eingeführt worden und ist an die vier Jahre alt. Generell ist dies bei allen technischen Produkten und auch bei Kameras eine halbe Ewigkeit. Doch diese lange Zeit verstrich nicht ohne Grund bis zur Einführung des Nachfolgemodells. Denn zum einen handelt es sich bei der D700 um eine Vollformat-Kamera (FX-Kamera), mit der viele Fotografen auf der ganzen Welt über Jahre hinweg großartige Bilder gemacht haben und zum anderen musste das neue Flaggschiff der kompakten Vollformatklasse bei Nikon eine gewisse Zeit lang entwickelt werden.
Im Gegensatz zum Vorgänger weißt die neue Nikon D800 jedenfalls einen 36 Megapixel CMOS-Sensor auf, während die D700 lediglich 12 Megapixel besessen hat. Das bedeutet eine Steigerung um ganze 24 Megapixel. Was die Sensorempfindlichkeit betrifft, so ist ein Spielraum von ISO 100 bis ISO 6400 vorhanden. Allerdings kann im Bedarfsfall die ISO bis 256000 hochgeschraubt und somit dafür gesorgt werden, dass auch bei wirklich wenig Licht entweder überhaupt noch ein Bild verwacklungsfrei angefertigt werden kann, oder aber die Verschlusszeit ausreichend kurz ist, um beispielsweise das Motiv einzufrieren.
Was die Tauglichkeit für Sportfotografie betrifft, so muss bei der Nikon D800 differenziert werden. Sie schafft vier Bilder pro Sekunde bei Vollformat-Einstellung und fünf Bilder bei Nutzung des Crop-Formats. Damit dürfte sich die Kamera im Hinblick auf die allermeisten Sportarten als absolut angemessen qualifizieren, da prinzipiell nur in den aller wenigsten Fällen Bildraten von über 5 fps auch wirklich benötigt werden.
Die Belichtungsmessung übernimmt bei der D800 die 3D-Color Matrixmessung III, die mit einem 91K-Pixel-Sesnor arbeitet und somit insgesamt sehr ausgewogene Belichtungen produzieren sollte. Der Verschlussmechanismus und dessen Ausrichtung auf Langlebigkeit unterstreicht die von Nikon angegebene Zahl der Auslösungen, für die der Verschluss gebaut ist – ganze 200.000 Auslösungen.
Fazit
Mit der D800 ist es Nikon gelungen, die wirklich erfolgreiche D700 gekonnt abzulösen. Der nun sehr hochauflösende Sensor ist prädestiniert für Fotos, bei denen es auf maximale Schärfe ankommt. Aber auch Landschaftsfotografen können zum Beispiel von dem erweiterten Dynamikumfang des Gerätes profitieren.
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