Nokia 808 PureView: Gigantische 41-Megapixel-Kamera & 4-Zoll-Display

Die letzten Jahre waren geprägt von der Eroberung durch Tablet-Computer, von der Ausprägung der Smartphones oder von der Entwicklung schnellster, bester und modernster Technik. Allen voran setzt der finnische Konzern mit dem Nokia 808 PureView (Amazon-Link) sich ganz vorne ab und erobert so manch ein Fotografen-Herz, doch stellt sich die Frage: Sollen die 41 Megapixel der Kamera manipulieren, oder besitzt diese einen wichtigen Charakter?
Das Nokia 808 PureView ist mit einem ClearBlack-AMOLED-Display ausgestattet, das 4 Zoll umfasst und über 16 Millionen Farben verfügt. Mit einer Auflösung von 360 x 640 Pixeln, respektive 184 ppi, fällt dieser Wert für ein Kamera-Smartphone überraschend negativ aus. Zum Vergleich besitzt Apples iPhone eine Pixeldichte von 330 ppi bei einer Auflösung von 640 x 960 Pixel. Das Glas besteht wie bei vielen Geräten aus dem Corning Gorilla Glas, das bestehend aus Alkali-Aluminosilikat eine härtere Oberfläche bietet und somit effizient vor Kratzern schützt.
Da das Smartphone einiges an Leistung benötigt, setzt der finnische Smartphone-Hersteller auf einen 1,3GHz starken ARM 11-Prozessor sowie als GPU auf einen Broadcom BCM2763, sodass trotz fehlender Mehrkernprozessoren anscheinend eine relativ gute Leistungseffizienz erreicht werden kann – zumindest lässt sich dies aus ersten Testergebnissen reflektieren.
Kommen wir nun zum wohl spannendsten Teil: Die Kamera. Mit satten 41 Megapixeln, wovon lediglich 38 Megapixel effektiv sind, löst das Gerät Bilder mit maximal 7.152 x 5368 Pixel auf. Dank eines Carl Zeiss Objektivs wird eine hochwertige Linse eingesetzt, die in der Szene stark umfragt ist, aber meistens einiges an Geld kostet. Darüber hinaus ist selbstverständlich ein Autofokus verbaut sowie ein Xenon Flash. Zu guter Letzt kümmert sich ein Quality Check darum, dass letzten Endes die Qualität der geschossenen Fotos den Ansprüchen genügt. Die Liste der Features wird fortgeführt durch einen ND-Filter, einen 4-fachen Zoom ohne (!) Qualitätsverlust und einer Geogagging- und Face-Detection-Funktion.
In puncto Video leistet die Kamera 1.080p bei 30 Frames pro Sekunde und einen Zoom ebenfalls ohne Verlust von Qualität. Das LED-Light sowie der Quality Check erledigen quasi den Rest.
Als Betriebssystem kommt das firmeneigene Symbian Belle OS zum Einsatz, wobei die Finnen wohl mit kommender Zeit ein Update vornehmen werden. Der Grund für diese Entscheidung lag bei der Entwicklungszeit von fünf Jahren, sodass eine Implementierung von Windows Phone nicht möglich war.
Fazit
An sich tut es das, was es machen soll: Gute Fotos. Darüber hinaus jedoch sind Schwächen zu erkennen. Denn ein Smartphone sollte auf der einen Seite mit einer guten Kamera und auf der anderen Seite mit einem sehr guten Display ausgestattet werden. Dies ist leider nicht der Fall. Erstaunend ist jedoch die Tatsache, dass ein Single-Core die Leistung im Zusammenspiel mit Symbian so grandios meistert. Dafür Hut ab.
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